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| Photovoltaik / Funktionsweise |
Was ist Photovoltaik?
Photovoltaik ist die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie. Für die technische Nutzung werden Solarmodule auf einer Unterkonstruktion auf dem Hausdach, auf Nebengebäuden oder auf Ständern am Boden installiert und miteinander verbunden.
Um den erzeugten Gleichstrom dann im Haushalt nutzen zu können wird der Strom mit einem Wechselrichter in "handelsüblichen" Wechselstrom, wie er aus der Steckdose kommt, umgewandelt. Seit Inkrafttreten des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) am 1. April 2000 wird praktisch der gesamte Solarstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist, da die Vergütung weit über den Kosten für den Strombezug liegt.
Was bringt die Photovoltaikanlage für die Umwelt?
Die Energieversorgung wird dezentralisiert, d.h. die Energie wird dort erzeugt wo sie benötigt wird. Hohe Überlandverluste fallen weg. Weiterhin spart eine 1 qm Photovoltaikanlage ca. 100 kg CO2 - Emissionen im Jahr ein.
Wie ist die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage?
Durch die außerordentlich gute Einspeisevergütung amortisiert sich eine Photovoltaikanlage, je nach Größe, Lage und Ausrichtung nach ca. 11 bis 14 Jahren. Je nach Finanzierungsart und Photovoltaikanlage erreicht man eine maximale Rendite von bis zu 8 % -12 % pro Jahr (vor Steuern).
Wie groß soll eine Photovoltaikanlage sein?
Nach oben sind der Größe einer Photovoltaikanlage keine Grenzen gesetzt. Eine Modulfläche von 6 - 8 qm; entspricht einer Anlagenleistung von 1 kWp (Kilowatt - peak = Spitzenleistung), die je nach Südausrichtung und Modulneigung zwischen 800 kWh und über 1.000 kWh pro Jahr erzeugt. Wer seine Photovoltaikanlage auf dem eigenen Hausdach und zur langfristigen Erzeugung des eigenen Strombedarfs installieren möchte, kann dies leicht berechnen. Der durchschnittliche Jahresstromverbrauch eines vierköpfigen Haushalts liegt bei ca. 3.500 kWh. Dieser Strombedarf kann mit einer 4,5 kWp (ca. 30 - 35 m2 ) großen Anlage gedeckt werden. Zu beachten ist hierbei aber, dass der Strombedarf über das Jahr gesehen konstant, die Produktion jedoch in den Wintermonaten im Gegensatz zu den Sommermonaten sehr gering ist.
Erfahren Sie mehr dazu unter Anlage
Wie lange ist die Lebensdauer einer Photovoltaikanlage?
Bei kristallinen Modulen geht man von einer Lebensdauer (Quelle: Bayerisches Umweltministerium) von ca. 30 bis 40 Jahren aus und in der Regel geben die Modulhersteller eine Leistungsgarantie von etwa 25 Jahren auf maximal 80 % Leistung der Module. Das Dachgestell ist aus Aluminium oder Edelstahl und hat eine sehr hohe Lebensdauer genauso wie die eingesetzten Spezialkabel aus UV - beständigen Materialien. Die Wechselrichter haben eine Lebensdauer von über 10 Jahren. Dennoch sollte man davon ausgehen, dass während der gesamten Anlagenlebensdauer der Wechselrichter defekt wird. Seriöse Wechselrichterhersteller bieten in der Regel eine fünfjährige Garantiezeit. Sollte nach dieser Garantiezeit das Gerät defekt sein, erhält man zu Vorzugskonditionen (z.B. SMA ) ein Austauschgerät.
Photovoltaik WIEN
http://www.wien.gv.at/wirtschaft/eu-strategie/energie/pdf/photovoltaikfolder.pdf
Infos für Einspeistarife
http://www.e-control.at/de/konsumenten/oeko-energie
Fotos
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